Freitag, 4. Juli 2014

Neuzugang Simson SR2 Baujahr 1957

 Schon vor einiger Zeit wurde bekam ich einen SR2 aus dem Nachlass eines Nachbarn. Ich hätte dieses Moped schon vor Jahre übernehmen können, aber da ich schon einen Fahrbereiten und mehrere Restaurationsfahrzeuge hatte, lehnte ich ab.

Nun kam er doch in meine Sammlung. Es wurde schon an diesem Fahrzeug vor einigen Jahren geschraubt. Ein kurzer Überblick:
  • Werkzeugkasten fehlt
  • Rücklicht vom Simson Mofa SL1
  • Benzinhahn neu
  • Tank relativ Rostfrei, aber die Tankdeckeldichtung ist kaputt
  • Seitenspiegel fehlt
  • Reifen sind platt






Mit originalem Prüfzeichen nach §28 StVZO der DDR

Wappentacho mit 9282km

Ersatzrücklicht vom Simson Mofa

Tankdeckel mit Simson Schriftzug

Lenker mit Bedienelementen

Der Sattel, mehrfach verstellbar

Donnerstag, 3. April 2014

Resumé aus den ersten Geländefahrten

Nach wochenlangem Stillstand gab es in der letzten Zeit die Möglichkeit den ferngesteuerten Rasenmäher im Freien auszuprobieren. Das Testgelände bot eine Vielfalt an Hindernissen und Geländeprofilen. Von Steigungen, Löchern, Bordsteinkanten über Gras, Sand und Beton war eigentlich alles dabei.

Das Fazit aus mehreren Probefahrten ist kurz und knapp:

  •      Positiv:
    • Geländegängigkeit ist sehr zufriedenstellend
    • Hindernisse werden sehr gut überwunden
    • Bodenfreiheit ist ausreichend
    • Leistung ist reichlich vorhanden und wird sehr gut auf den Boden übertragen
    • Reichweite im Akkubetrieb liegt über den Berechnungen
    • Benzinmotor läuft
    • Größe und Breite der Räder ausreichend
  • Negativ
    • Rahmen im Bereich des Lenkservos zu instabil, Verformung des Rahmens sind die Folge
    • Fahrtenregler ist unterdimensioniert und trotz Sicherungen durchgebrannt
    • Elektronik des Lenkservos muß überarbeitete werden, automatisches Zurückstellen in die Nullstellung für lange Gerade erforderlich


Donnerstag, 29. August 2013

Baufortschritt 08/2013

Seid einiger Zeit lässt sich der Mäher schon mittels Funkfernbedienung bewegen, also die Fahrmotoren und der Lenkservo werden angesteuert. Die Fahrmotoren können unterschiedlich stark angesteuert werden, also wie ein steuerbares Differentialgetriebe. 

Außerdem wurde der Lenkservo gegen einen Linearantrieb getauscht, dieser hat eine höhere Selbsthemmung. Der ursprüngliche Lenkservo "knickte" beim fahren gegen Hindernisse immer ein und man musste aktiv gegensteuern. Der neue Lenkantrieb hat mehr Kraft und einer sehr hohe Selbsthaltung, außerdem ist die Lenkung dadurch besser regelbar und die Geländegängigkeit wurde enorm verbessert.

Entwurf Schlegelmähwerk

Und da es sich bei dem Gerät eigentlich um einen Rasenmäher handelt, wurde mit der Konstruktion des Mähwerkes begonnen. Das Standardgerät wird ein Schlegelmähwerk welches schwimmend gelagert und für Revisionszwecke hochklappbar ist.
Handskizze von der Entwicklung des Schlegelmähwerkes


Der Antrieb erfolgt durch einen direkt angeflanschten Elektromotor. Das Mähwerk wird sehr einfach aber robust ausgeführt, mit wenigen beweglichen Teilen.


Montag, 29. Juli 2013

weitere Komponenten als CAD-Model erfasst



Mit der Weiterentwicklung und dem Einbau der Fernsteuerung in das Fahrgestell wurde es notwendig weitere Bauteile zu beschaffen. Diese wurden in CAD-Modelle umgewandelt, damit mit diesen besser geplant werden kann.Vor allem grundlegende Bauteile, welche für den Fahrantrieb und die Lenkung benötigt werden, stehen auf der Aufgabenliste ganz oben. Dazu ist es natürlich wichtig sich auf ein Modell festzulegen, zum Beispiel welcher Antrieb künftig für die Lenkung verwendet wird. Anfangs wurde ein großer Lenkservoeinheit mit Drehhebel eingesetzt, dieser Servo verfügte über alle wichtigen Elemente wie mechanischer Endanschlag, Lagegeber mittels Potentiometer, div. Anschlussmöglichkeiten des Hebels durch eine Verzahnung und eine mechanische Abkopplung des E-Motors. 

Aber diese Einheit war untermotorisiert und wird daher durch einen linearen Antrieb ersetzt. Hier gibt es auch wieder eine Zahl von Vor- und Nachteilen. Vorteil ist die direkte Ansteuerung, die hohe Selbsthemmung, die große Kraft und die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten (Leistung, Hublänge, Lagerückmeldung), nachteilig ist der benötigte Platz, die Geschwindigkeit und die begrenzten Anschlußmöglichkeiten an den jeweiligen Enden des Antriebes.










Donnerstag, 11. Juli 2013

Baufortschritt 07/2013

Auch wenn seit einiger Zeit kein neuer Beitrag veröffentlicht wurde, gibt es trotzdem Fortschritte.

Die RC- Anlage wurde geliefert und eingebaut, also das Grundgerät ist jetzt kabellos fahr- und lenkbar. Die Fernsteuerung ist so ausgelegt, dass der Benzingenerator und das Mähwerk samt Nebenaggregaten betrieben werden kann. Der Lenkservo muß durch etwas Leistungsstärkes ersetzt werden.

Es wird auch an einer weiteren Überarbeitung des Rahmen gearbeitet, das Pendel- Knickgelenk wird verstärkt und vereinfacht.

Sonntag, 7. April 2013

Baufortschritt 04/2013

Zwischenzeitlich wurden einige Fortschritte gemacht. Der Rasenmäher kann aus eigener Kraft elektrisch fahren und lenken. Die Fernsteuerung erfolgt derzeit noch über eine Kabelfernbedienung. Die gesamte Elektronik wurde leihweise aus einem Elektrorollstuhl übernommen, aber in den nächsten Wochen wird diese durch eine eigene Elektronik mit Funkfernsteuerung ersetzt. 
Aktuell wird nach geeigneten Serienteilen gesucht, z.B.  Fahrtenregler, Empfängeranlage, Servoelektronik und Stellmotoren zum Heben und Senken des Anbaugerätes.

Nachfolgen einige Bilder welche den aktuellen Bauzustand zeigen. 

Die Fahreigenschaften wurden schon getestet, das Pendel- Knickgelenk funktioniert und die Power der beiden Antriebseinheiten ist für den geplanten Einsatz auch ausreichend. Nur durch das geringe Gewicht kommt es zu Schlupf an den Antriebsrädern. Die meisten Baugruppen wie Benzinmotor, Generator und Akkus haben schon, mit Blick auf die Gewichtsverteilung, ihren festen Einbauplatz gefunden.

Bild 1: Ansicht des Hecks mit Benzinmotor für die Stromversorgung

Bild 2: Ansicht von vorn, hier werden die Anbaugeräte wie Mähwerk usw. ihren Platz finden

Bilder vom Planungszustand des Hecks

Der Benzinmotor wird von hinten an den Rahmen angeflanscht und ein Schutzbügel ist Motorschutz und Handgriff zugleich. Der Benzinmotor treib mittels Kardanwelle den kleinen Generator an und stellt so die Stromversorgung der E- Motore über längere Zeit sicher. Wahrscheinlich lässt sich nur die Drehzahl und der Motorausschalter per Fernbedienung schalten, da kein Elektrostarter am Motor verbaut ist und die Kapazitäten der Fernbedienung auch ihre Grenzen hat. 

Bild 3: der Benzinmotor mit Schutzbügel

Bild 4: Verteilung der "schwergewichtigen"Baugruppen im Heck



Montag, 11. März 2013

Der Prototyp des Chassis

Die Tage waren günstig um mit den Konstruktionsplänen, den besorgten Aluminium-profilen sowie den schon vorgefertigtem Knickgelenk in die Werkstatt zu fahren und den Rahmenprototypen zusammen zu schweißen.
Das Ergebniss kann sich sehen lassen und eine kleine Vorschau gibt es an dieser Stelle auch zu sehen. Soviel kann ich schon sagen, der Rasenmäher hat schon einige Meter aus eigener Kraft zurück gelegt und die Beweglichkeit des Pendel- Knickgelenkes hat sich jetzt schon bewehrt. 
Die nächsten Schritte sind der Antrieb für die Lenkung mittels Linearantriebes und eine Aussteifung des Rahmens unter Berücksichtigung der Gewichtsverteilung und der unterzubringenden Komponenten.