Mittwoch, 30. Januar 2013

Rahmen V 3.0

Der Rahmen als tragendes Teil des Lawnmovers wurde nochmals grundlegend überarbeitet. 
Abweichend von den ersten Versionen ist er jetzt nicht mehr Bestandteil der Verkleidung, sondern besteht aus einem abgewandeltem L-Profil mit dem das Knickgelenk verschweißt wird. Für die Aufnahme der Antriebsachsen ist der Rahmen entsprechend ausgeklinkt, um diese Verjüngung des L-Profiles zu kompensieren sind auf den Innenseiten Verstärkungsbleche aufgeschweißt. An diesem befinden sich auch einige der Befestigungspunkte der Antriebe.

Sonntag, 20. Januar 2013

Planungsstand 01/2013

Das ist der aktuelle Stand der Planung. Die schon vorhandenen Komponenten wie Antriebe, Benzinmotor, Pendel- Knickgelenk, Steuerteile für die Antriebe und die Räder samt neuer Radnaben sind digital erfasst und den Erfordernissen entsprechend (Wendekreis, Bodenfreiheit, Gewichtsverteilung) als Baugruppen zusammengefügt worden. 
Aktuell wird an der Gestaltung des Rahmens für das Hinterteil gearbeitet, wobei auf folgende Schwerpunkte geachtet werden muss:
  • Erreichbarkeit und Demontierbarkeit der Baugruppen im Reparaturfall
  • Gewichtsverteilung um ein Gegengewicht zum Mähwerk zu bekommen, das Gerät sollte aber auch ohne Mähwerk fahrbar sein
  • Einfache aber robuste Ausführung des Rahmens
  • Herstellung des Rahmens aus Alublech durch abkanten, schweißen und fräsen
  • Beachtung der Wärmeableitung des Motors und Kühlung der elektronischen Bauteile durch seperate Elektrolüfter
  • Gehäuse sollte an den wichtigen Stellen Spritzwasser- und Staubgeschütz sein
  • Verwendung von Normteilen 
  • der Lenkantrieb muss schnell aber feinfühlig reagieren und auch bei Verdrehung des Gelenkes funktionieren
Für die Nutzung des CAD Programmes ist eine Workstation beschafft worden, dadurch ist das Rendern der CAD Bildern nicht mehr so Zeit intensiv. Die Ergebnisse sieht man auf den zwei Bildern. 






Freitag, 28. Dezember 2012

Baufortschritt

In den letzten Tagen wurde das Rohmaterial für die neuen Radnaben beschafft. Dann wurden die ersten beiden Naben nach der Zeichnung hergestellt, mit Nut für die Passfeder, Gewindebohrungen usw. Diese bestehen aus ALU und ersetzt die originale Radnabe und die Adapterplatte. 
Durch die neue Radnabe hat sich die Spurbreite um 120mm verringert, wodurch das Grundgerätes jetzt eine Gesamtbreite von ca. 660 mm hat und dadurch noch wendiger und flexibler eingesetzt werden kann.
In den nächsten Tagen wird eine neue Workstation für das CAD- Programm angeschafft, da die bisher genutzte an ihre regelmäßig an ihre Leistungsgrenzen kommt und das arbeiten mit dem CAD- Programm viel Zeit und Geduld erfordert.


Die neuen Radnaben neben der originalen (rechts)

Die Perspektive macht den Breitenunterschied sichtbar

Montag, 17. Dezember 2012

Zur Probe bitte


Vor einiger Zeit ist der Benzinmotor geliefert worden und in das CAD- Programm als Platzhalter übertragen worden. Eigentlich war ein Antrieb mit Benzin- oder Dieselmotor nur als Option gedacht, aber da die Akkus doch sehr groß und schwer sind und sich rechnerisch kein Dauerbetrieb (Rasenmäher) über 1,5h nachweisen ließ, wird die "Option" beim Prototyp "Standard". Der Benzinmotor treibt ein 24 Volt Generator an und speist damit die beiden Bleigelakku. Der Rest ist wie gehabt. Der Vorteil ist das geringere Gewicht des Motors nebst Anbauteile und Generator und die längere Betriebszeit.

Um die Dimensionen einmal in Natura zu sehen erfolgte heute eine Stellprobe der schon vorhandenen Komponenten. Nebenbei sind weitere Komponenten der Elektronik digitalisiert. Material für die neuen Radnaben ist auch bestellt.

Samstag, 3. November 2012

Musterstück Pendel- Knickgelenk



Ein erstes Exemplar des Pendel- Knickgelenkes wurde aus Resten einer 12 mm Aluplatte zusammengeschweißt. Die 6 Aluteile wurden aus der Platte ausgefräst, nach der Zeichnung bearbeitet (Bohrungen, Fasen, etc) und anschließend mit WIG verschweißt. Nun muß die CAD Konstruktion mit dem tatsächlich gebauten Gelenk noch abgeglichen und einige Schrauben und Gewindebolzen M14x1,5 beschafft werden. 



Durch das Probestück zeigte sich, dass eine seitlicher Anschlag schon durch die Konstruktion der Aufnahme des unteren Kugelkopfgelenkes gegeben ist. Dafür wurde erst jetzt deutlich, wie knapp die Bewegungsfreiheit, der oberen Verbindung zwischen den beiden Aluteilen, ist. 

Auf dem Bild rechts ist der aktuelle Planungsstand zu sehen, der erste Entwurf des Chassis wurde verworfen, da die Achsen nicht mehr liegend sondern hochkant verbaut werden. Dadurch hoffe ich auf mehr Baufreiheit was die Akkus und sonstige Nebenaggregate angeht. Man sieht schon die neu Anordnung der Akkus, Lenkantrieb und das kleiner Pendel- Knickgelenk. 
Außerem wurden die Grunddaten für das fertige Grundgerät festgelegt (comming  soon).

Sonntag, 28. Oktober 2012

Pendel- Knickgelenk

Die Konstruktion wurde hinsichtlich der Machbarkeit  grundlegend überarbeitet. Anfangs sollten die Grundelemente noch aus einem Alublock gefräst werden, aber der Verlust stand in keinem Verhältnis zur erhofften homogenen Festigkeit durch das Herausarbeiten aus einem Stück.
Nun werden die beiden Grundelemente aus 15mm Alublech als Schweißkonstruktion ausgeführt. Zusätzlich wurde die Konstruktion um den Lenkantrieb erweitert.
Ziel des Pendel- Knickgelenkes ist es mit wenigen Baugruppen und einer einfachen Konstruktion nicht nur die Lenkung sondern auch das Verdrehen des Vorder bzw. Hinterwagens zu ermöglichen. Dadurch erreicht man eine hohe Geländegängig- und Wendigkeit des Fahrwerkes.