Freitag, 28. Dezember 2012

Baufortschritt

In den letzten Tagen wurde das Rohmaterial für die neuen Radnaben beschafft. Dann wurden die ersten beiden Naben nach der Zeichnung hergestellt, mit Nut für die Passfeder, Gewindebohrungen usw. Diese bestehen aus ALU und ersetzt die originale Radnabe und die Adapterplatte. 
Durch die neue Radnabe hat sich die Spurbreite um 120mm verringert, wodurch das Grundgerätes jetzt eine Gesamtbreite von ca. 660 mm hat und dadurch noch wendiger und flexibler eingesetzt werden kann.
In den nächsten Tagen wird eine neue Workstation für das CAD- Programm angeschafft, da die bisher genutzte an ihre regelmäßig an ihre Leistungsgrenzen kommt und das arbeiten mit dem CAD- Programm viel Zeit und Geduld erfordert.


Die neuen Radnaben neben der originalen (rechts)

Die Perspektive macht den Breitenunterschied sichtbar

Montag, 17. Dezember 2012

Zur Probe bitte


Vor einiger Zeit ist der Benzinmotor geliefert worden und in das CAD- Programm als Platzhalter übertragen worden. Eigentlich war ein Antrieb mit Benzin- oder Dieselmotor nur als Option gedacht, aber da die Akkus doch sehr groß und schwer sind und sich rechnerisch kein Dauerbetrieb (Rasenmäher) über 1,5h nachweisen ließ, wird die "Option" beim Prototyp "Standard". Der Benzinmotor treibt ein 24 Volt Generator an und speist damit die beiden Bleigelakku. Der Rest ist wie gehabt. Der Vorteil ist das geringere Gewicht des Motors nebst Anbauteile und Generator und die längere Betriebszeit.

Um die Dimensionen einmal in Natura zu sehen erfolgte heute eine Stellprobe der schon vorhandenen Komponenten. Nebenbei sind weitere Komponenten der Elektronik digitalisiert. Material für die neuen Radnaben ist auch bestellt.

Samstag, 3. November 2012

Musterstück Pendel- Knickgelenk



Ein erstes Exemplar des Pendel- Knickgelenkes wurde aus Resten einer 12 mm Aluplatte zusammengeschweißt. Die 6 Aluteile wurden aus der Platte ausgefräst, nach der Zeichnung bearbeitet (Bohrungen, Fasen, etc) und anschließend mit WIG verschweißt. Nun muß die CAD Konstruktion mit dem tatsächlich gebauten Gelenk noch abgeglichen und einige Schrauben und Gewindebolzen M14x1,5 beschafft werden. 



Durch das Probestück zeigte sich, dass eine seitlicher Anschlag schon durch die Konstruktion der Aufnahme des unteren Kugelkopfgelenkes gegeben ist. Dafür wurde erst jetzt deutlich, wie knapp die Bewegungsfreiheit, der oberen Verbindung zwischen den beiden Aluteilen, ist. 

Auf dem Bild rechts ist der aktuelle Planungsstand zu sehen, der erste Entwurf des Chassis wurde verworfen, da die Achsen nicht mehr liegend sondern hochkant verbaut werden. Dadurch hoffe ich auf mehr Baufreiheit was die Akkus und sonstige Nebenaggregate angeht. Man sieht schon die neu Anordnung der Akkus, Lenkantrieb und das kleiner Pendel- Knickgelenk. 
Außerem wurden die Grunddaten für das fertige Grundgerät festgelegt (comming  soon).

Sonntag, 28. Oktober 2012

Pendel- Knickgelenk

Die Konstruktion wurde hinsichtlich der Machbarkeit  grundlegend überarbeitet. Anfangs sollten die Grundelemente noch aus einem Alublock gefräst werden, aber der Verlust stand in keinem Verhältnis zur erhofften homogenen Festigkeit durch das Herausarbeiten aus einem Stück.
Nun werden die beiden Grundelemente aus 15mm Alublech als Schweißkonstruktion ausgeführt. Zusätzlich wurde die Konstruktion um den Lenkantrieb erweitert.
Ziel des Pendel- Knickgelenkes ist es mit wenigen Baugruppen und einer einfachen Konstruktion nicht nur die Lenkung sondern auch das Verdrehen des Vorder bzw. Hinterwagens zu ermöglichen. Dadurch erreicht man eine hohe Geländegängig- und Wendigkeit des Fahrwerkes. 

Freitag, 19. Oktober 2012

Die Achse steht auf eigenen Rädern



Die Adapterplatten sind fertig, also aus Alublech ausgeschnitten, plan- und rundgedreht, gebohrt, gesenkt und mit Gewinden versehen. Auf eine Zentrierhilfe für die Felden wurde mangels Materialstärke verzichtet, da statt der geplanten 14 mm Aluplatte nur 10 mm zur Verfügung standen und die Gewinde in den verbleibenden 10 mm schließlich den Radbolzen noch genügend Halt geben müssen.
Nach der Montage der Räder hat die Antriebsachse eine Gesamtbreite von 780 mm und zeigt erstmals welche Dimensionen das Gerät später einmal haben wird.
Die originale Scheibenbremszange passt jetzt nicht mehr auf die Bremsscheibe, aber die Bremse war von vornherein nur optional geplant. Aber durch Verwendung von breiteren Adapterplatte würde man genügend Platz schaffen und könnte die Bremszange als Not- und Feststellbremse verwenden. 
Der E-Motor verfügt aber über eine elektrische Magnetbremse die für normalen Betrieb ausreichen dürfte.





Der nächste Schritt ist das Überarbeiten der Rahmenkonstruktion, da die Antriebseinheit so wie auf dem Foto (Motor nach oben) verbaut wird. Dadurch wird weniger Platz verschenkt und der Motor gibt die max. Bauhöhe des Gehäuses vor. Und das Bauen der Pendel- Knickgelenkes steht ebenso an, dafür muß noch das geeignete Material gefunden und einige Details in die Zeichnung eingearbeitet werden.

Samstag, 13. Oktober 2012

Räder für das Projekt

Die bestellten Räder sind eingetroffen und wurden gleich auf die mitbestellten Felgen aufgezogen. Das war gar nicht so einfach und für die Montage der Pneus in einer Reifenmontagemaschine für PKW- Räder waren die Räder viel zu klein. 
Nun sind die Räder jedenfalls montiert und die nächsten Schritte sind das drehen der Adapterplatten. Außerdem musste die CAD- Zeichnung an die Reifendimension angepasst werden, da diese ursprünglich etwas breiter waren.




Mittwoch, 10. Oktober 2012

Konstruktion des Pendel- Knickgelenkes


Da nun die Kugelkopfgelenke endlich vorliegen, konnte ich mir die fehlenden Maße abnehmen und die Einzelteile in CAD konstruieren.
Die Funktion des Pendel- Knickgelenkes ist schon mit einem primitiven Dummy erprobt worden. Auf dem Bild ist nun ein erster brauchbarer Entwurf zu sehen, so hatte ich ihn mir erst einmal vorgestellt und denke das der Prototyp auch so, in Abhängigkeit vom vorhandenen Material, gebaut wird.

Montag, 8. Oktober 2012

Kugelgelenke - Teile des Pendel- Knickgelenkes

Die ersten Normteile sind eingetroffen und die erste Zeichnung wurde ausgedruckt um damit die Adapterplatten für die Vierlochfelgen und der Antriebseinheit herzustellen. Diese werden aus Aluminium gedreht und dann mit div. Bohrungen und Gewinden versehen. Auf dem Bild sieht man gut den Größenvergleich zu einem M8 Kugelkopfgelenk. Die Gelenke werden Hauptbauteil des Pendel- Knickgelenkes werden.




Die Adapterplatten sind per 3D-CAD Programm schon auf ihre Montierbarkeit und Passgenauigkeit hin, beprobt worden. Diese Platten werden mit Senkkopfschrauben an den originalen Radmitnehmen verschraubt. Man hätte den originalen Radmitnehmer und die Adapterplatte sicherlich auch neu aus einem Stück drehen können, aber so kann ich auf möglichst viele Originalbauteile zurückgreifen.

Die nächsten Lieferungen enthalten die vier Antriebsräder (13x5.00-6) samt Vierlochfelge (3.50x6) sowie die Grundelemente der elektrischen Steuerung, also das Steuerteil für die Fahrmotoren und den Handregler, sowie gebrauchte Akkus samt Ladestation. 


Sonntag, 23. September 2012

Neues Projekt

Ich habe ein neues Projekt endlich in Angriff genommen. Die Grundidee ist nicht neu und ähnliche Geräte gibt es schon auf dem Markt in div. Größen und Qualitäten.
Ich will einen Funkferngesteuerten Rasenmäher konstruieren. Das Grundgerät ist ein Knicklenker mit einem Pendel- Knickgelenk und zwei elektrisch angetriebenen Achsen. Das Mähwerk wird über ein Dreipunktsystem an der Front angebaut. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch und das Grundgerät wird größtenteils aus Aluminium konstruiert.
Für die Konstruktion verwende ich ein CAD- Programm, dadurch kann ich die einzelnen Baugruppen und Teile mit DIN- Bauteilen kombinieren, planen und Zeichnungen extrahieren.

Die Antriebsachse mit Motor, Bremse und Differential ist schon besorgt und in das CAD- Programm übertragen worden, die Felgen mit Räder liegen auch schon als CAD und Original vor.

Der nächste Schritt ist die Pendel- Knickgelenk- Konstruktion zu optimieren und einen Prototyp herzustellen.