Sonntag, 28. Oktober 2012

Pendel- Knickgelenk

Die Konstruktion wurde hinsichtlich der Machbarkeit  grundlegend überarbeitet. Anfangs sollten die Grundelemente noch aus einem Alublock gefräst werden, aber der Verlust stand in keinem Verhältnis zur erhofften homogenen Festigkeit durch das Herausarbeiten aus einem Stück.
Nun werden die beiden Grundelemente aus 15mm Alublech als Schweißkonstruktion ausgeführt. Zusätzlich wurde die Konstruktion um den Lenkantrieb erweitert.
Ziel des Pendel- Knickgelenkes ist es mit wenigen Baugruppen und einer einfachen Konstruktion nicht nur die Lenkung sondern auch das Verdrehen des Vorder bzw. Hinterwagens zu ermöglichen. Dadurch erreicht man eine hohe Geländegängig- und Wendigkeit des Fahrwerkes. 

Freitag, 19. Oktober 2012

Die Achse steht auf eigenen Rädern



Die Adapterplatten sind fertig, also aus Alublech ausgeschnitten, plan- und rundgedreht, gebohrt, gesenkt und mit Gewinden versehen. Auf eine Zentrierhilfe für die Felden wurde mangels Materialstärke verzichtet, da statt der geplanten 14 mm Aluplatte nur 10 mm zur Verfügung standen und die Gewinde in den verbleibenden 10 mm schließlich den Radbolzen noch genügend Halt geben müssen.
Nach der Montage der Räder hat die Antriebsachse eine Gesamtbreite von 780 mm und zeigt erstmals welche Dimensionen das Gerät später einmal haben wird.
Die originale Scheibenbremszange passt jetzt nicht mehr auf die Bremsscheibe, aber die Bremse war von vornherein nur optional geplant. Aber durch Verwendung von breiteren Adapterplatte würde man genügend Platz schaffen und könnte die Bremszange als Not- und Feststellbremse verwenden. 
Der E-Motor verfügt aber über eine elektrische Magnetbremse die für normalen Betrieb ausreichen dürfte.





Der nächste Schritt ist das Überarbeiten der Rahmenkonstruktion, da die Antriebseinheit so wie auf dem Foto (Motor nach oben) verbaut wird. Dadurch wird weniger Platz verschenkt und der Motor gibt die max. Bauhöhe des Gehäuses vor. Und das Bauen der Pendel- Knickgelenkes steht ebenso an, dafür muß noch das geeignete Material gefunden und einige Details in die Zeichnung eingearbeitet werden.

Samstag, 13. Oktober 2012

Räder für das Projekt

Die bestellten Räder sind eingetroffen und wurden gleich auf die mitbestellten Felgen aufgezogen. Das war gar nicht so einfach und für die Montage der Pneus in einer Reifenmontagemaschine für PKW- Räder waren die Räder viel zu klein. 
Nun sind die Räder jedenfalls montiert und die nächsten Schritte sind das drehen der Adapterplatten. Außerdem musste die CAD- Zeichnung an die Reifendimension angepasst werden, da diese ursprünglich etwas breiter waren.




Mittwoch, 10. Oktober 2012

Konstruktion des Pendel- Knickgelenkes


Da nun die Kugelkopfgelenke endlich vorliegen, konnte ich mir die fehlenden Maße abnehmen und die Einzelteile in CAD konstruieren.
Die Funktion des Pendel- Knickgelenkes ist schon mit einem primitiven Dummy erprobt worden. Auf dem Bild ist nun ein erster brauchbarer Entwurf zu sehen, so hatte ich ihn mir erst einmal vorgestellt und denke das der Prototyp auch so, in Abhängigkeit vom vorhandenen Material, gebaut wird.

Montag, 8. Oktober 2012

Kugelgelenke - Teile des Pendel- Knickgelenkes

Die ersten Normteile sind eingetroffen und die erste Zeichnung wurde ausgedruckt um damit die Adapterplatten für die Vierlochfelgen und der Antriebseinheit herzustellen. Diese werden aus Aluminium gedreht und dann mit div. Bohrungen und Gewinden versehen. Auf dem Bild sieht man gut den Größenvergleich zu einem M8 Kugelkopfgelenk. Die Gelenke werden Hauptbauteil des Pendel- Knickgelenkes werden.




Die Adapterplatten sind per 3D-CAD Programm schon auf ihre Montierbarkeit und Passgenauigkeit hin, beprobt worden. Diese Platten werden mit Senkkopfschrauben an den originalen Radmitnehmen verschraubt. Man hätte den originalen Radmitnehmer und die Adapterplatte sicherlich auch neu aus einem Stück drehen können, aber so kann ich auf möglichst viele Originalbauteile zurückgreifen.

Die nächsten Lieferungen enthalten die vier Antriebsräder (13x5.00-6) samt Vierlochfelge (3.50x6) sowie die Grundelemente der elektrischen Steuerung, also das Steuerteil für die Fahrmotoren und den Handregler, sowie gebrauchte Akkus samt Ladestation.